Bundes-Radcontest: Hendrischk

Bundes-Radcontest: Claudia Hendrischk (Brandenburg) im Portrait

Ob Tag oder Nacht, ob es regnet oder schneit, sie steigen immer aufs Rad. Die Bundes-Radcontest Teilnehmer geben alles, um ihr Bundesland bei der Kilometer-Challenge ganz nach vorne zu bringen. Fünf Wochen haben sie Zeit. Jeder Kilometer zählt. Nachdem sie sich im Community-Voting durchgesetzt haben, kämpfen sie jetzt darum, einer der fünf Kilometer-Könige/-Königinnen zu werden. Was sie antreibt, welche Erfolge sie schon gefeiert haben und worauf sie beim Training schwören: Wir stellen die 16 Athleten vor.

Bundes-Radcontest: Claudia Hendrischk

1. Was macht für dich die Leidenschaft beim Radfahren aus?

Auf dem Rad kann man die Natur ganz anders erleben, als zu Fuß oder mit dem Auto. Ich liebe es draußen zu sein und neue Herausforderungen zu erleben. Und wie geht das besser, wenn nicht auf dem Mountainbike oder Rennrad. 🙂

2. Zurück in die Vergangenheit: Warst du schon immer so fahrradbegeistert? Kannst du dich noch an dein erstes aus eigener Tasche bezahltes Rad erinnern?

Früher habe ich alles drum gegeben NICHT mit dem Rad fahren zu müssen… Es war einfach nicht mein Ding. Hinzu kamen Radtouren mit Freunden, wo man -nur mal schnell- eine Abkürzung nehmen wollte, die in ein Rad schieben auf dem Maisfeld endeten. 😉 Mein erstes eigenes Fahrrad, was kein abgetretenes von meinen Geschwistern gewesen ist, war mir zu groß, sodass ich 3 Jahre warten musste, ehe ich es richtig fahren konnte. Vielleicht waren dies alles Faktoren, warum ich erst mit 24 Jahren zum ersten Mal auf einem Rennrad saß, aber mich seitdem die Leidenschaft packte.

Nach einem Bike-Urlaub auf Mallorca habe ich mir ein dann einen  Scott Addict R1 Rahmen gekauft und mir somit mein erstes Rennrad aufgebaut.

Bundes-Radcontest: Claudia Hendrischk3. Jetzt wird´s auch mal Zeit zum Angeben: Was war deine längste zurückgelegte Strecke, was war bisher dein größter sportlicher Erfolg?

Ich fahre ja erst seit einem Jahr Rennrad, sodass sicher der Velothon ein Highlight wird. An meinem zweiten Tag auf einem Rennrad bin ich das Cap de Formentor hoch, knapp 1300 hm und mein erster richtiger Berg. Eine tolle Erfahrung, die mir gezeigt hat, wie sehr es sich lohnt, sowas auf sich zu nehmen.

4. Du hast die Ehre, Brandenburg vertreten zu dürfen. Was macht aus deiner Sicht dein Bundesland aus?

Brandenburg ist für mich Heimat, wo die Familie ist, und da wo ich das Radfahren gelernt habe. Es gibt wunderschöne Wälder und das Lausitzer Seenland bietet tolle Strecken.

5. Neben dir kämpfen noch 15 weitere Vertreter der Bundesländer um den großen Titel. Doch warum wirst gerade DU Kilometerkönig?

Ich glaube, dass JEDER sich nach diesen 5 Wochen König oder Königin nennen kann, da alle an ihre Leistungsgrenze gehen.

6.Den 16 Auserwählten Deutschlands ist eines bereits sicher: Ein Startplatz für den Velothon in Berlin! Jeder hat so sein Geheimrezept bei der Vorbereitung auf ein großes Rennen. Worauf schwörst du beim Training für den Velothon?

Gezieltes Training, Leistungskontrolle und die richtige Ernährung stehen da sicher auf der einen Seite, aber für mich muss auch die innere Einstellung stimmen. Durchbeißen, egal ob alles schmerzt und niemals aufgeben! Das muss im Kopf verankert sein, dann kann man auch über sich hinaus wachsen.

7. Beschreibe uns kurz deine Lieblings-Radstrecke. Was zeichnet sie aus?

Hm Lieblingsstrecke ist schwierig, da jede Strecke etwas Besonderes hat. Zur Zeit fahre ich aber gerne an der Elbe lang. 🙂

8. Und zum Schluss: Ein Satz, der dich beschreibt:

Redet wie ein Wasserfall, aber hat das Herz am rechten Fleck.

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