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Julias Top-3-Funktionen des Forerunner 920XT

Sie läuft, radelt und schwimmt mehrere tausend Kilometer im Jahr. Ihr Name taucht immer häufiger ganz oben in den Ergebnissen nationaler und internationaler Wettbewerbe auf. Im vergangenen Jahr siegte sie beim Münchner Marathon – und wurde im selben Jahr Vize-Weltmeisterin über die Langdistanz im Duathlon: Julia Viellehner. Die studierte Gesundheitsmanagerin trainiert für ihren Erfolg hart. Und hat dabei immer einen verlässlichen Partner an ihrer Seite: Den Garmin Forerunner.

Julia Viellehner
Julia Viellehner trainiert mit dem Garmin Forerunner 920XT
Jahrgang: 1985
Sportarten: Triathlon, Duathlon, Langstreckenlauf
Vereine: TSV Altenmarkt, VfL Waldkraiburg
Trainer: Tom Stecher
Homepage: julia-viellehner.eu
Erfolge 2015 (Auszug):
Siegerin München Marathon
Deutsche Meisterschaft: erste AK, gesamt 6. (4. Deutsche)
Challenge Roth: Deutsche Meisterin AK 30, gesamt 7.
Duathlon Vize-Weltmeisterin Powerman Zofingen

Wir haben Julia gefragt, was sie an ihrem aktuellen Trainings- und Wettkampfbegleiter besonders schätzt:

Julias Top-3-Funktionen und Features des Forerunner 920XT

Seit fünf Jahren bin ich nun im Triathlonsport unterwegs. Der Forerunner XT – speziell für Triathleten entwickelt – begleitet mich allerdings schon deutlich länger. Bereits zu den Zeiten als „reiner Läufer“, also in meiner Vor-Triathlon-Zeit, war ich mit dem ersten Forerunner 310XT unterwegs und freute mich über die umfangreichen Funktionen. Mittlerweile trage ich das dritte Folgemodell, den Forerunner 920XT, im täglichen Training und natürlich im Wettkampf.

Doch was kann das Gerät, insbesondere der 920XT wirklich?
Neben dem automatischen Upload auf Garmin Connect (dafür wird lediglich eine Bluetooth- oder WLAN-Verbindung benötigt) und der Multi-Sport-Funktion (durch das Drücken einer Taste wird die Sportart gewechselt – ideal für TRI-athlon), schätze ich folgende drei Funktionen ganz besonders:

Erinnert mich an meine Zugzahl: Alarm für Anzahl der Schwimmzüge

julia-forerunner-schwimmenDass der Schwimmpart im Triathlon nicht zu meinen Stärken zählt, ist kein Geheimnis. Nachdem ich am Anfang meiner Triathlonkarriere recht schnell vom 3000m-Dauerschwimmen auf ein abwechslungsreiches Schwimmprogramm mit Intervallen umgestiegen bin, orientierte ich mich über kurz oder lang auch an Sekunden und Minuten – und: seit kurzem auch an der Zugzahl der Schwimmzüge pro Schwimmbahn. Da meine Zugzahl eher zu langsam ist (ich gleite zu lange und ruhe mich dabei aus!) heißt es für mich, diese zu erhöhen. Dafür benutze ich regelmäßig den Alarm für die Anzahl der Schwimmzüge. Im Handumdrehen kann ich beim 920XT einstellen ob im 25m oder im 50m Becken (der 920XT zählt sehr zuverlässig die Bahnen) geschwommen wird und welche Zugzahl ich anpeile. Ja, hin und wieder verfluchte ich den Alarm schon – da ich einfach nicht nachkam 😉
Aber damit erreicht die Funktion ja genau den gewünschten Effekt: Ich bin genervt und konzentriere mich nochmals mehr auf die schnellen Züge. Und ja, Fortschritte sind merkbar, sind zählbar.

Nimmt mir das Rechnen ab: Der Erholungstimer

julia-duathlon-schwimmenZufällig entdeckte ich im Schwimmprofil der Uhr den Erholungstimer. Nach dem Intervall drücke ich auf „Lap“ und meine Lapzeit wird angezeigt, gleichzeitig läuft auf einem weiteren Datenfeld im selben Datenfenster ein Erholungstimer weiter. Da ich meine Intervalle fast immer nach Abgangszeiten schwimme, erleichtert mir diese Funktion das Rechnen (Intervallzeit + Pausenzeit = Abgangszeit!) – eine super Sache, von der ich mehr als begeistert bin. Auf einen Blick sehe ich Intervallzeit, Intervalllänge, Züge auf der Intervallstrecke und die Erholungszeit – so macht Schwimmtraining Spaß und wird effektiv!
Und ganz wichtig für alle Freiwasserfans: Natürlich gibt es auch ein Aktivitätsprofil „Freiwasser“ und im Gegensatz zum 310XT sind beim 920XT die Distanzen im See korrekt. Somit kann man endlich die Schwimmeinheiten auch in den See verlegen und akribisch genau nach Metern und Sekunden trainieren oder sich über eine neue Bestleistung im Wettkampf freuen.

Erspart mir umständliches Umschalten: Eigenes Profil und Ein-Klick-Wechsel

forerunner-duathlonNatürlich bin ich als Zahlenfetischist von der Lapfunktion beim Laufen (alle 1000m macht meine 920XT sehr zuverlässig eine Lap) und auch beim Radfahren (alle 5km) begeistert – doch das zeichnet den Forerunner 920 XT nicht speziell aus. Die Möglichkeit, den Forerunner mit meinem pedalbasierten Wattmess-System (Vector 2 von Garmin) oder indoor mit meinem Wattbike zu koppeln ermöglicht mir eine datengenaue und trainingseffektive Auswertung meiner Trainingsdaten. Als Triathlet trainiere ich indoor wie auch outdoor viel und gerne Koppeleinheiten. Durch die Multi-Sport-Funktion kann ich von Sportart zu Sportart ganz einfach und bequem die Uhr umstellen. Ganz besonders freut mich beim 920 XT, dass man auch ein Sport-Profil für eine eigene Sportart in individueller Farbe und Profilbild einstellen kann – Duathlon lässt grüßen.

1 Kommentar zu “Julias Top-3-Funktionen des Forerunner 920XT

  1. Ja auch ich liebe die eierlegende Wollmilchsau unter den Sportuhren. Dabei bin ich als Hobbysportler auf ganz anderem Level unterwegs. Seit einem halben Jahr trage ich die Uhr auch im Alltag.

    Dabei habe ich zwei Dinge schätzen gelernt. Zum einen die Smartfunktion – mein Handy bleibt zum Beispiel im Büro am Arbeitsplatz stumm, die Vibration am Handgelenk genügt mir völlig. Und auch der Schrittzähler ist an Tagen, wo kein Training ansteht, eine Hilfe für Büromenschen wie mich.

    Sportlich steht sie eh außerhalb jeglicher Diskussion und der automatische Upload via Bluetooth und damit Smartphone ist einfach genial.

    Viele Grüße
    Torsten vom ausdauerblog

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