Fit und schlank mit Hilfe „von oben“

Im Auto ist das Navi selbstverständlich, im Flugzeug, auf Schiffen oder bei Expeditionen sowieso. Aber bei Sport & Fitness?! Kaufte man sich vor zehn Jahren eine so genannten „Pulsuhr“, darf es heutzutage bitteschön gleich mit zusätzlichem GPS sein. Die Satellitennavigation verspricht mehr Spaß und Erfolg bei Sport und Fitness. Hält sie das Versprechen?

Fitness durch LaufenKeine Frage: mit etwas weniger Speck auf den Rippen sieht man nicht nur attraktiver aus, man fühlt sich auch besser. Und egal, wie eine Diät heißen mag und welche Tricks es sonst noch so gibt, das Grundprinzip ist immer dasselbe: mehr Kalorien verbrennen, als man zu sich nimmt. Und dabei soll also eine GPS-Sportuhr helfen…

Die erste Begegnung lässt staunen: der Forerunner 110 aus dem Hause des Marktführers Garmin ist keineswegs ein fetter Kloben, sondern sieht aus wie eine normale Uhr – auch an zierlichen Damenhandgelenken. Erstaunlich, dass Weltraumtechnik in so einem kleinen Ding Platz findet… Rund um das Display gruppieren sich vier Druckknöpfe.

Links oben drei Sekunden drücken, und schon ist das kleine Hightech-Gerät eingeschaltet. Kurz leuchtet ‚Garmin’ auf, dann erscheinen Zeit und Datum sowie drei kleine Symbole: eine „Batterie“ für den Batterieladzustand, ein „Herz“ für die Suche nach einem Pulsgurt sowie ein nicht weiter identifizierbares Icon. „Das stellt einen Satelliten dar,“ erklärt Garmin-Mitarbeiterin Conny Lemke, „und solange es blinkt, läuft noch die Akquisition der Satelliten. Nein, gekauft wird hier nichts, die Uhr empfängt die GPS-Daten, die die Satelliten permanent senden und errechnet daraus auf wenige Meter genau die Position. Außerdem hat das Gerät ein Gedächtnis: es merkt sich, wann und wo es zum letzten Mal eingeschaltet wurde. Wenn dieser Ort nicht zu weit entfernt liegt und es nicht zu lange her war, dauert es nur eine halbe Minute oder sogar weniger, bis die Position berechnet wird. Anderenfalls oder bei schlechter Sicht nach oben – zum Beispiel in engen Häuserschluchten – dauert es auch mal zwei Minuten. Wenn das Blinken aufhört, einfach ‚Start’ drücken und loslaufen.“ Klingt einfach, ist einfach.

Forerunner 110

Der Forerunner 110 ist ein Einsteigermodell von Garmin und verzichtet bewusst zugunsten einer übersichtlichen Bedienung auf zu viele Informationen und Menüs. Unterwegs kann man die Herzfrequenz ablesen, die Lauf- oder Fahrgeschwindigkeit, die zurückgelegte Distanz, Lauf- und Uhrzeit und die verbrannten Kalorien.

Mit dem GPS-Empfänger kann aber während des Trainings noch viel mehr berechnet werden: Lauf- oder Fahrtrichtung, oder im Falle der Navigation auch den kürzesten Weg zum Ziel, die Zeit und die Entfernung dorthin usw.

Noch deutlich mehr sieht man, wenn alle in der Sportuhr gespeicherten Informationen auf ein Portal wie Garmin Connect übertragen werden. Auf diesem kostenlosen Portal können Touren- und Trainingsdaten sportartspezifisch gespeichert und analysiert werden. Aber wie kommen die Daten aus der Sportuhr auf Garmin Connect? Auch das klappt erfreulich einfach und man muss kein Computer-Nerd sein, um es hinzubekommen. Nach einigen Trainingseinheiten entsteht auf Garmin Connect ein richtiges schönes Trainingstagebuch. Kein Meter, keine Kalorie, kein Herzschlag entgeht der Technik und man kann genau sehen, wie die Runde um den See nicht mehr 55 Minuten dauert, sondern nur mehr 48 – und das sogar bei niedrigerem Puls.

Und nach einigen Wochen ist der Forerunner ein vertrauter Begleiter bei Sport und Fitness geworden. Er bereitet einfach Freude und sorgt für ein Plus an Motivation. Und siehe da, die Pfunde verschwinden auf ganz natürliche Art und Weise.

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