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Motivation im Handumdrehen – Wie Wearables die Welt verändern

Wearables im Büro

(von Max Chodura) 80 Gramm Butter im Morgenkaffee steigern die Konzentration enorm. Das will ein Anhänger der Quantified-Self-Bewegung herausgefunden haben. Die „Selbstvermesser“ zeichnen sich durch permanentes Messen und Analysieren eigener Körperwerte aus. Täglich werden Daten wie die verzehrte Kalorienmenge, gegangene Schritte, Blutdruck oder Tiefschlafphasen dokumentiert. Sie versuchen damit den eigenen Körper zu verstehen und zu optimieren. Als Hilfsmittel werden dabei häufig Wearables eingesetzt. 

Als Wearables wird eine Technologie bezeichnet, die ein Nutzer nicht in der Hand, sondern am Körper trägt. Durch die aktive oder passive Benutzung wird man permanent durch die jeweiligen Funktionen des Gerätes, etwa der Messung körperlicher Aktivitäten unterstützt und hat dennoch beide Hände frei. Gesünder essen und sich mehr bewegen, das wollen wir doch alle. Beispielsweise werden durch ein Armband am Handgelenk alle zurückgelegten Schritte gezählt. Dies motiviert den Träger sich mehr zu bewegen und doch lieber die Treppen, anstatt den Aufzug zu nehmen.

Abakusring (Quelle: http://gizmodo.com/this-wearable-abacus-is-basically-the-worlds-oldest-sm-1545627562)
Abakusring (Quelle: gizmodo.com)

Wer nun aber denkt, dass Wearables nur die neueste Mode auf dem Technikmarkt sind, liegt nicht ganz richtig. Die Geschichte der Wearable-Technologie ist mehr als 350 Jahre alt und hat seinen Ursprung in China. Mit einem Abakus-Ring, also einem Ring mit integrierter Rechenhilfe bewies ein Erfinder in der Ming-Dynastie Pioniergeist.  Um sich nicht selbst vom inneren Schweinehund der Motivation berauben zu lassen und dann statt der vorgenommenen 10 km Laufrunde  doch nur auf der Couch zu liegen, sind Wearables bestens geeignet die eigenen Ziele zu erreichen und zu überwachen.

So bieten aktuelle Wearables, wie das Fitness-Armband vívofit von Garmin den Nutzern die Möglichkeit körperliche Aktivitäten, Schlafphasen und die Herzfrequenz zu messen. Die gemessenen Daten lassen sich anschließend drahtlos und bequem am PC auswerten. Das vívofit errechnet aus den am Tag zurückgelegten Schritten individuelle Tagesziele. Werden diese erreicht, wird man neben dem guten Gefühl mit virtuellen Auszeichnungen belohnt. Dank der Batterielaufzeit von über einem Jahr kann der kleine Motivator stets am Handgelenk getragen werden, auch beim Duschen oder Schwimmen.

Garmin vivosmart

Neben all diesen Funktionen bietet das neueste Fitness-Armband von Garmin – das vívosmart – zusätzliche Erreichbarkeit über Smart Notifications am Handgelenk. Durch das Verbinden des Fitness-Armbandes mit dem Smartphone via Bluetooth, werden eingehende Whatsapp-Nachrichten, Emails und Anrufe angezeigt.

Dass der GPS-Geräte Hersteller Garmin viel Erfahrung auf dem Gebiet der Wearables besitzt, zeigt ein Blick in dessen 25 jährige Historie. Vor mehr als 10 Jahren stellte Garmin die ersten GPS-Laufuhren, den Forerunner 101, 201 und 301 vor und ebnete den Weg für den Siegeszug aktueller Modelle. Sportbegeisterte Nutzer werden seither direkt über das Handgelenk mit allen wichtigen Statistiken, wie der Herzfrequenz, zurückgelegter Schwimm-, Lauf- oder Raddistanz  oder der Rundenzeit versorgt.

Garmin vivofit

Quantified-Self muss also nicht bis zur Butter im Kaffee betrieben werden. Aber das Aufzeichnen der zurückgelegten Schritte wirkt motivierender als man zunächst denkt. Wearables helfen dabei, sich  Ziele vor Augen zu halten und aktiver durch den Tag zu gehen. Erinnerungen an häufige kurze Pausen tragen dazu bei, den Kreislauf in Schwung zu halten. Erreiche ich an drei aufeinander folgenden Tagen mein Ziel, täglich 10.000 Schritte zu laufen? Wenn der Kollege mit seinen 15.000 Schritten täglich prahlt, nimmt man doch erst recht die Treppe zum Büro.

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