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Sportlich zum Wunschgewicht: Kalorienverbrauch durch Schwimmen steigern

Dass sportliche Aktivitäten die Gewichtsabnahme unterstützen, ist bekannt. Es muss nicht immer Jogging oder ein Besuch im Fitnessstudio sein. Schwimmen ist eine sehr gute Alternative, um wirkungsvoll Kalorien zu verbrennen.

Im Sommer bietet das Freibad willkommene Abkühlung. In der kalten Jahreszeit laden die Hallen- und Erlebnisbäder zum Wassersport ein. Der Kalorienverbrauch beim Schwimmen ist höher, als du vielleicht denkst, und kann dir das Abnehmen erleichtern.

Abnehmen durch Schwimmen: Das sind die Vorteile der beliebten Sportart

Wenn du eine Diät planst oder nach einer erfolgreichen Diät dein Gewicht halten möchtest, kann Schwimmen dir dabei helfen. Es ist eine Sportart, bei der sehr viele Muskeln und große Muskelgruppen beansprucht werden. Außerdem musst du bei jeder Schwimmbewegung gegen den Widerstand des Wassers arbeiten. Aus diesen Gründen ist der Kalorienverbrauch beim Schwimmen hoch. Selbst wenn du nicht sehr schnell schwimmst, verbrauchst du eine beträchtliche Energiemenge. Das hilft dir dabei, dein Wunschgewicht zu erreichen oder zu behalten.

Im Vergleich mit anderen Sportarten hat Schwimmen noch weitere Vorteile. Alle Aktivitäten im Wasser schonen Gelenke und Bänder. Denn der Auftrieb des Wassers trägt einen großen Teil des Körpergewichts. Deswegen eignet sich Schwimmen sehr gut als Sportart bei Gelenkproblemen oder als sportliche Aktivität nach Verletzungen. Zudem entlastet Schwimmen die Venen in den Beinen und beugt Krampfadern vor. Das sanfte Gleiten im Wasser wirkt entspannend und fördert den Stressabbau. Wenn du deine Schwimmeinheiten am Abend planst, fällt es dir leichter, ein- und durchzuschlafen.

Schwimmen kurbelt Stoffwechsel und Fettverbrennung an

Als Ausdauersportart ist Schwimmen eine hervorragende Möglichkeit, Fettpölsterchen zu reduzieren. Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Wunschgewicht. Außerdem werden durch regelmäßiges Schwimmtraining Arme und Beine, Taille, Bauch und Po muskulöser und straffer. Die Fettverbrennung beim Schwimmen setzt erst ab einer bestimmten Dauer und Intensität ein. Dann gewinnt der Körper die benötigte Energie vorwiegend aus den Fettreserven und nicht nur aus Kohlehydraten. Am gesamten Kalorienverbrauch durch das Schwimmen ändert der Wechsel von Kohlehydrat- zu Fettverbrennung nichts.

30 Minuten zügiges Schwimmen reichen als Trainingseinheit aus. Noch mehr Kalorien verbrauchst du, wenn du Sprints mit einer Bahn langsamen Schwimmens abwechselst. Wie bei andere Sportarten planst du bei deinen Schwimmeinheiten eine Aufwärmphase und eine Abschlussphase zum Entspannen ein. Je nach Trainingsstand schwimmst du dich locker 100 bis 200 m in deinem Lieblingsstil ein. Das wärmt die Muskulatur auf und hilft dir, dich auf die intensive Phase zu konzentrieren. Nach dem Training schwimmst du noch zwei bis drei Bahnen in gemütlichem Tempo.

Kalorienverbrauch beim Schwimmen: Diese Faktoren spielen eine Rolle

Der Kalorienverbrauch beim Schwimmen hängt vor allem vom Schwimmstil ab. Brustschwimmen beherrschen die meisten. Bei einem gemächlichen Tempo verbrauchst du durchschnittlich 350 bis 400 Kalorien in der Stunde. Schwimmst du zügig, sind es bereits rund 700 Kalorien. Beim Rückenschwimmen oder Kraulen kommt es ebenfalls auf Tempo und Intensität an, wie hoch der Verbrauch ist. Brust- und Rückenschwimmen sowie Kraulen sind für längere Distanzen geeignet. Der Delfinstil ist sehr kraftraubend. Deshalb halten nur gut trainierte Schwimmer mit einer ausgefeilten Technik Delfinschwimmen über längere Zeit durch.

Es gibt noch weitere Faktoren, die den Kalorienverbrauch beim Schwimmen beeinflussen. Dein Körpergewicht bestimmt, wie viel Energie dein Körper für die Aktivität aufwenden muss. Deshalb benötigt ein Schwimmer mit einem Körpergewicht von 90 kg automatisch mehr als eine Person, die 70 kg wiegt. Die Wassertemperatur hat ebenfalls einen Einfluss auf den Kalorienverbrauch während des Schwimmens. Liegt sie bei etwa 26 °C, muss der Körper keine Temperaturanpassungen vornehmen. Bei kälterem oder wärmeren Wasser verbrauchst du zusätzlich Kalorien, weil der Körper mehr Energie für die Temperaturregulierung benötigt.

Abnehmen durch Schwimmen: So hast du Erfolg

Wenn du mit Schwimmen deinen Kalorienverbrauch erhöhen möchtest, helfen dir die folgenden Tipps, deine Pläne in die Tat umzusetzen:

  • Spaß haben: Wie bei vielen anderen Dingen ist es wichtig, Spaß zu haben. Langweilige Routinen sind tabu, wenn du Erfolge sehen möchtest. Plane Abwechslung ein, damit du motiviert bleibst und deine Ziele erreichst.
  • Regelmäßig Schwimmen: Für einen messbaren Erfolg solltest du drei bis vier Mal die Woche einen Schwimmbadbesuch einplanen und 30 bis 45 Minuten konsequent deine Bahnen ziehen.
  • Training anpassen: Mit der Zeit gewöhnt sich der Körper an das regelmäßige Schwimmen. Dann sind für den Trainingseffekt längere und intensivere Einheiten erforderlich.
  • Effektive Hilfsmittel verwenden: Schwimmbretter, Flossen oder Paddles sind einige der Hilfsmittel, die das Schwimmen abwechslungsreicher machen. Wenn sie den Wasserwiderstand erhöhen, kannst du sie auch einsetzen, um den Kalorienverbrauch beim Schwimmen zu steigern.
  • Bei den Experten nachfragen: Wenn du noch Fragen hast, wende dich an deinen Bademeister oder einen Schwimmverein in deiner Umgebung. Dort kannst du dich informieren, wie du deine Technik und deinen Trainingsplan verbesserst und den Kalorienverbrauch beim Schwimmen weiter steigerst.

Um beim Schwimmen deine Erfolge messen zu können, kannst du dich mit einer Pulsuhr oder einer Schwimmuhr ausrüsten. Sie helfen dir, dein Training zu steuern. Und können gleichzeitig auch deine Fitness im Blick behalten. So sind beispielsweise moderne Sportuhren in der Lage, deine Kalorien zu tracken. Sie messen aber nicht nur deinen Kalorienverbrauch. Du kannst auch deine Kalorienzufuhr festhalten und ermittelst damit automatisch die Differenz. So kannst du optimal steuern, ob du ein Kaloriendefizit oder einen Kalorienüberschuss hast.

Übrigens: Auch ohne Schwimmuhr kannst du deinen Kalorienverbrauch berechnen. Das ist zwar nur ein Näherungswert, aber für den Anfang völlig ausreichend.

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